Das fand ich schon immer komisch. Wenn z.B. ein Bayernfan sagt, dass er die Bayernspiele aktuell nicht guckt, weil es gerade schlecht läuft wird er sofort von allen Seitenblöd angemacht und als typischer Erfolgsfan abgestempelt, was natürlich auch der Fall wäre.

Aber bei der Nationalmannschaft habe ich das Gefühl, dass es das Normalste der Welt ist, wenn gesagt wird, dass man dir Spiele aktuell nicht guckt, weil die Mannschaft zu schlecht ist oder weil man sich mit dieser nicht identifizieren könne.

Man sagt doch immer, dass echte Fans die Mannschaft immer unterstützen. Egal, ob in guten oder schlechten Zeiten. Deswegen verstehe ich nicht, warum es so akzeptiert ist als “eigentlicher Fan” so über die deutsche Mannschaft herzuziehen.

  • RC1000ZERO@alien.topB
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    10 months ago

    ich bin kein Fußballfan(keine ahnung warum reddit mir das hier überhaupt vorschlägt) aber als Person ausserhalb des kreises kann ich ja mal meine interpretation dazugeben.

    Die “lokale” oder zugegebenbermaße heutzutage nicht lokale Manschaft die man als fan unterstüzt ist für viele teile der Identität, wenn auch nur gering normalerweise.

    Die Nationalmanschaft ist mehr “algemein” für viele, weniger persöhnlich da sie halt nicht deine Lokalen ort etc vertritt sondern ganz deutschland.